Erstmal etwas zu spät los, mit dem Bus in die Stadt, mit dem Car Jaune in den Osten, weiter nach Salazie und von da nach Hell Bourg. Drei Stunden später konnte dann die Wanderung losgehen =) In der prallen Mittagshitze vollbepackt zwei Stunden steil nach oben. Bis morgen abend wollten immerhin 2100 Höhenmeter überwunden werden - wobei das, was es auf und wieder ab und dann wieder auf geht ja nicht mal mitgezählt wird...
Also los in den Forêt de Bélouve:
(1. Nach kleinen Umwegen immerhin den Ausgangspunkt der Wanderung gefunden, ein letztes Bild von unten, 2. und 3. Blick auf den Cirque de Salazie bei verschiedensten Trinkpausen)
(traumhaft schöner Weg, so steil es teilweise hochging, und immer dichterer und wilderer Regenwald)
(1. steil aber schön, und teilweise sogar befestigt, 2. die Reste des alten Lastenaufzugs zur Gîte, 3. bewachsene Wand, 4. kleiner Wasserstrudel)
An der Gîte angekommen habe ich glücklicherweise ein paar nette Schweizer getroffen, mit denen ich erstmal meine Essenspause verbringen konnte, und die später meinen Rucksack in ihrem Zimmer aufgenommen haben, auf dass ich leicht bepackt den Weg zum Trou de Fer antreten konnte... dies wurde allerdings nur eine Runde in schönem nebligen Wald, denn die Aussicht war komplett von einem großen großen Wolkenberg versperrt...
(1. nochmal der Piton d'Enchaing, 2. und 3. nebliger Wald beim Trou de Fer... unheimlich schön und schön unheimlich)
Also trotz Nebel erstmal auf einer Straße - sehr frustrierend, wenn man sich zwei Stunden berauf kämpft, um dann festzustellen, dass es eine Straße zur Gîte gibt - und dann im immer dichteren Regenwald weiter Richtung Piton des Neiges...
(1. manchmal gibt es selbst im Regenwald etwas Hilfe..., 2. zum Glück schon in der Gîte Wasser aufgefüllt, da war nicht viel zu holen, 3. Wald halt)
(und endlich: Regenwald, wie man ihn sich vorstellt! Ein echter Traum!)
(noch mehr Regenwald, und irgendetwas innerhalb einer Miniagave)
Und irgendwann irgendwo mitten im Urwald schlafen. Große Tiere gibt es ja nicht. Aber ganz viele kleine, die ganz viele komische Geräusche machen können, und einen sehr sehr hellen Vollmond, der einen mitten in der Nacht schonmal aufwecken kann... Aber trotz etwas schlechterem Schlaf eine geniale Nacht... immerhin mitten im Urwald!

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen