(lustiges Licht auf jeden Fall im Zelt und irgendwann hatte ich auch die Haare halbwegs auseinandergewurstelt... =)
(1. Sonnenaufgang neben meinem Zelt, 2. Baumfarnspross, 3. statt Wolken sieht man morgens plötzlich Salazie, den Piton, ein bisschen sogar in den Cirque de Mafate rüber)
Alles einpacken, frühstücken, feuchte Klamotten abziehen, auch das Zelt samt halb gebrochener Stange wieder einpacken und samt Urwaldboden mitnehmen, und weiter gehts... Und der Schlafplatz war definitiv gut gewählt... denn erst zwei Stunden später auf der Plaine kam wieder eine ansatzweise groß genuge und nicht steile Fläche, auf der mein Zelt Platz gefunden hätte...
(1. Blick auf den absolut wolkenfreien Piton des Neiges und lustige Wälder davor, 2. mal wieder eine etwas unsichere Flussüberquerung, aber siehe da...: der tolle Regenwald auf der anderen Seite scheint irgendwie heimisch zu sein... =), 3. Blüte oder so)
(1. auch Leiter sind mal wieder zu überwinden. Für mich glücklicherweise meist bergauf, 2. Gänseblümchen. Das Foto müsste eigentlich später kommen, schließlich entstand es am höchsten Punkt des indischen Ozeans =) Die gibt es eben überall!, 3. Spinnennetz, 4. Pflanze ohne Blüte, whatever... schön jedenfalls)
(1. Urwald, 2. der langsam in Vulkangewächs übergeht, 3. Holzweg durch Gras und Büsche)
(1. ein gutes Stück höher, Blick zurück auf die Plaine und Salazie, 2. wunderschön, aber sauanstrengender Weg, 3. die Plaine des Palmistes kommt langsam ins Blickfeld... die ganzen kleinen Hügel snd alte Vulkankrater)
(1. und nochmal ohne Blüte, 2. etwas unsicherer, aber sehr idyllischer Holzpfad, 3. neben dem Holzpfad, 4. Palmen zwischen Vulkangestrüpp)
(1. nochmal ein Holzsteg, 2. ausgewaschene Erde, sehr rutschig, fragt mein Knie, 3. und nochmal die Plaine, hier sieht man einen Krater ziemlich gut in der Mitte der Bildes)
(1. auch Vulkanbüsche blühen, 2. anstrengend, aber schön, 3. Moos partout, 4. nicht überall wächst nur Moos an nassen Steinwänden)
(1. schnell aufziehender Nebel aus dem Cirque de Salazie... die Geschwindigkeit der Wolken fasziniert mich hier immer wieder!, 2. und jedesmal die Hoffnung: da bin ich oben. Aber der blaue Himmel und das angeblich sichtbare Ende des Berges und der Büsche täuschen nur zu oft, 3. je höher man kommt, desto karger wird die Plaine)
Letztendlich bin ich relativ fit und relativ früh an der Caverne Dufour angekommen. Von hier aus sind es nochmal 590 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt des indischen Ozeans und eineinhalb Stunden. Diesmal dürft ihr selbst rechnen, wieviel das auf einem Lavarollfeld pro Minute ist und wie anstrengend das wohl sein wird... Aber ich hatte ja erstmal noch eine kleine Ruhepause geplant. Aus der wurden dann allerdings vier Stunden Musik hören, in der Sonne liegen, mit allen Vorbeiwandernden und Gîtegästen reden und ganz viel essen und trinken zur Ballastreduktion. Und eine Sicherheitsdecke hab ich noch geliehen bekommen. Ob es nötig war, weiß ich nicht, aber dankbar war ich dem Herrn auf alle Fälle. Jedenfalls bin ich letztendlich ohne die Quebecois losgezogen, schließlich habe ich an die eineinhalb Stunden nicht so ganz gedacht - mit Zelt, Schlafsack und so weiter -, aber trotz einem kleinen Tod alle paar Meter und alle paar viele Höhenmeter hab ich es in guten eineinhalb Stunden geschafft! Aber viel weiter wär ich wohl nicht mehr, das letzte Stück hat es richtig in sich, und ab einer gewissen Höhe hat man mit seinem ganzen Gepäck auch noch Atemprobleme...
(1. so langsam sieht man, dass es ein Vulkan ist, 2. daaaa ganz hoch muss ich noch! Bevor die Sonne weg ist!, 3. Vulkanrot)
(1. und siehe da: geschafft!!! Über den Wolken, 2. und die Sonne steht noch ganz hoch! Aber das Zelt hätte ich im Nachhinein betrachtet auch wie die anderen dank des Vollmonds ohne Licht aufbauen können..., 3. ein Vulkankrater voller Wolken)



(Sonne und Wolken, einmal rund um einen rum, und nicht nur so ein Flugzeugfensterausschnittchen davon... =)
(Sonnenuntergang... und der ganze Himmel ist rot. selbst hinter einem... unglaublich!)
(die Quebecois sind auch noch angekommen, und die Sonne hat sich langsam verabschiedet...)
Trotz des geliehenen, viel zu großen Schlafsacks folgte eine sehr kalte Nacht auf dem höchsten Punkt des indischen Ozeans, in der ich sehr froh war, en cuillère schlafen zu können, und in der wir des öfteren mit halb gefrorenen Nasen aufgewacht sind, und erstmal diskutiert und vorsichtig aus dem Zelt gespäht haben, um herauszufinden, ob das Licht der Mond ist, oder die aufgehende Sonne. Schön war der Mond definitiv, nur leider hat man nicht ganz so viele Sterne gesehen, wie erwartet... aber zum Sternegucken war es eh zu kalt! =)

5 Kommentare:
Ina, ich muss es dir einfach sagen: du bist "erblondet" ;)
wohl eher blau, aber trotzdem schön ;-)
"... denn blau bin ich manchmal auch..." jaja... das Licht in meinen - gotthabeesselig - verstorbenen Zelt... aber ich denke, Isa meinte das Bild, vor dem Zelt, zwischen den beiden Zeltbildern... und ich bin nunmal echt erblondet... aber was will man auch erwarten, wenn jemand ein Jahr lang nichts für seine Bildung tut und stattdessen Fische guckt, surft, taucht und stinkend in der Pampa rumkraxelt...? =)
iiieeeh...du stinkst auch noch? ;-) na dann müssen wir dir einen "waschgutschein" fürs hainbad schenken! ;-)
drei tage, acht stunden lang durhc den mafate zu laufen unter sengender sonne... tjaja... da stinkt man dann... =) aber keine angst, beim schnorcheln und tauchen und surfen geht das immer alles wieder ab... und mittlerweile hab ich ja auch gelernt in meiner dusche zu duschen... =)
aber hainbad muss trotzdem sein!!
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