... morgens früh raus, mit dem Bus in die Stadt, mit dem Car Jaune nach Le Port, zum Hafen laufen, über Absperrungen steigen, steile Treppen hinuntertorkeln, sich eincremen, in komisches Gewand zwängen, das laut Innenaufschrift nciht gegen Kälte schützt, seltsame Schläuche an eine Flasche schrauben, sich den Rücken zerkratzen und de Füße verbrennen, wenn man dieses Ding zum Boot wuchten, versuchen, auf möglichst unelegante Weise damit ins Boot zu steigen, über Wellen gleiten, irgendwann auf ebenso unelegante Weise mit Rießenfüßen ins Wasser fallen, untergehen, nach Mayotte entäuschend tote Korallen und wenig Fische sehen, trotzdem irgendwie schön finden, das Geräusch bewundert, das Luft in einigen Metern Tiefe macht, wenn sie aus dem Ohr entweicht, mit dem Tauchlehrer Händchen halten, lustige Übungen machen, während man auf Korallen in 10 Metern Tiefe steht, Purzelbäume und Pirouetten im Wasser üben, weitertauchen, auftauchen, untertauchen, einen trockenen Mund bekommen, wieder das lustige Geräusch hören, und immer wieder, wieder Fische gucken, wieder ganz langsam auftauchen, alle Teile seiner Ausrüstung suchen und finden lernen, wieder auftauchen, Ohrenschmerzen haben, gähnen, auf äußerst unelegante Weise wieder in das Boot klettern, endlich das schwere Ding ausziehen, was trinken, heimfahren, alles waschen, sich aus dem uneleganten Ding schälen und die eigenen und fremden dunkelbraunen, teilweise auch roten Strapse bewundern, was essen, nach St. Denis zurückfahren, schlafen wollen, trotzdem zur Uni gehen, abends feiern, dann irgendwann schlafen. Vollkommen fertig...
Wird hier nicht mein Lieblingssport, wenn auch nur, weil ich zuvor Mayotte bewundern durfte... Aber gewisse Menschen wird es dennoch beruhigen, dass ich nur die für den billigen und vielleicht irgendwann doch noch mal nützlichen Schein nötigen Stunden nehmen werde, auch wenn ich von dem gesparten Geld vielleicht irgendwann nochmal nach Mayotte zum schnorcheln, vielleicht dann auch tauchen fliege... =)
Dienstag, 4. März 2008
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